Nach unseren Informationen sind drei Archipelische Untertanen entführt worden. Es ist jedoch möglich, daß die Zahl der Opfer noch größer ist, da wir nicht über alle Reisenden informiert sind, die mit den Behörden keine Rücksprache über ihre Reisepläne gehalten haben. Über diplomatische Kontakte unterhalte ich mich anschliessend sehr gern mit Ihnen, Monsieur. Wie Sie vielleicht wissen, liegt eine Provinz unseres Königreiches in Süd-Astor, beziehungsweise Salvagiti, wie Sie den Kontinent nennen. Zum Schutz des Seeweges zwischen Livornien und unserer Überseeprovinz Livornisch-Garùpano unterhalten wir in der Region einen Verband unserer Marine. Diesen haben wir in einen Bereitschaftsraum vor Geelong versetzt und durch weitere Schiffe aus Lienz verstärkt. Wir haben nunmehr einen Zerstörer, drei Fregatten, zwei U-Boote mit Marschflugkörpern, zwei Versorgungsschiffe, ein Landungsschiff mit einem Bataillon Marineinfanterie an Bord in die Region entsandt und stehen mit den stralischen Behörden in Kontakt. Unsere Eingreifflotte verfügt über eine Sektion Kampfschwimmer, die speziell für Geiselbefreiungen ausgebildet sind. Wir beabsichtigen durch eine Kommandoaktion unsere Geiseln zu befreien, sowie die Seeblokade und die Bekämpfung der Terroristen durch unsere Truppen zu unterstützen. Gegebenenfalls verlegen wir weitere Kräfte in den Einsatzraum. Wir unterhalten eine Trägerkampfgruppe, die gegebenenfalls eingesetzt werden könnte. Wir möchten keine Schritte unternehmen, ohne uns zuvor mit Ihnen abgesprochen zu haben und unsere Einsätze in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten führen. Aus diesem Grund haben wir uns bis jetzt abwartend verhalten.