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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jerry Cotton« (2. Oktober 2008, 22:22)
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Original von Kimberly Beringer
Ich greife das gleich einmal auf, und hake an zwei mir persönlich wichtigen, sich überschneidenden Punkten ein: das wäre einmal die Zahl der Kolonien, sowie die Gestalt und Entwicklung Savannahs.
Ich halte die Idee, dass die heutigen Bundesstaaten aus separaten Kolonien, die später als Counties bzw. Departments in diesen aufgegangen sind, nämlich nicht gerade für sinnvoll. Welchen Nutzen hätte es für Albernia gehabt, auf einem fernen Kontinent reihenweise kleine Kolonien zu gründen? Das hätte nur ein immenses Mehr an Verwaltungsaufwand gebracht, der auf Grund der zunächst dünnen Besiedlung sowie großen Entfernung vom Mutterland nur schwierig zu schultern gewesen wäre.
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Sinnvoller erscheint mir, von zunächst drei albernischen Kolonien (Astoria State, Freeland, Savannah) an der West- (GF-Karte) bzw. Ostküste (CartA-Karte) auszugehen, Hybertina könnte entweder vor der Unabhängigkeit von einer spanischsprachigen Kolonialmacht zugekauft und vierter Gründungsstaat geworden sein, oder aber die Vereinigten Staaten hatten drei Gründerstaaten und haben nach der Unabhängigkeit Hybertina zugekauft, dass erster Beitrittsstaat wurde.
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Original von Jerry Cotton
Da der werte Mr Chang jetzt anwesend ist: Wie kam Chan - Sen zu Astor? Wurde dieser Bereich bereits geklärt?
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Original von John E. Prescott
Zum Teil haben wir ja sogar RL den Unterschied. So gab es ja zur Anfangszeit Astors nicht Assentien und New Alcantara sondern Nord- und Südassentien und Acantara und New Union.
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Original von Scott A. Cheung
Man könnte event. auch Kommunikatien wieder einfließen lassen![]()
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Original von John E. Prescott
Ich möchte hier im Gegensatz zu meinen Vorrednern für die "Zusammenlegung" der Kolonieen aussprechen. Der Grund ist einfach, daß unsere jetzigen Bundesstaaten alle im Grunde viel zu groß sind, da wir aus spieltechnischen Gründen ihre große Fläche und v.A. ihre großen Einwohnerzahlen auf nur 8 Staaten verteilt sehen. Besonders sehe ich das im Bezug auf die Ostküste (auf der neuen Karte) mit Freeland, Astoria und Savannah. Wenn wir z.B. davon ausgehen, daß Savannah die "Südstaaten" waren, so könnten die abtrünnigen Provinzen als ein Bundesstaat reintegriert worden sein. Im Falle Freealnds spielt da außerdem die franzöisch/albernische Mischung eine Rolle, die auf eine zumindest zeitweise seperate Geschichte hindeutet. Zum Teil haben wir ja sogar RL den Unterschied. So gab es ja zur Anfangszeit Astors nicht Assentien und New Alcantara sondern Nord- und Südassentien und Acantara und New Union.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jerry Cotton« (3. Oktober 2008, 18:38)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kimberly Beringer« (4. Oktober 2008, 15:17)
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Original von Kimberly Beringer
Das ließe sich auch sinnvoll mit der Idee zweier Bürgerkriege verbinden: den ersten konnten sie südlichen Staaten - anstatt Savannah zu splitten würde ich eher davon ausgehen, dass Hybertina, New Alcantara und wie von Cotton ins Gespiel gebracht Süd Assentia noch mit im Boot saßen - auf Grund ihrer wirtschaftlichen Überlegenheit noch gewinnen, eine Zeit lang bestand neben den USA ein zweiter, von diesen nicht anerkannter Staatenbund, in einem zweiten Bürgerkrieg konnten diese sich dann in Folge der mittlerweile fortgeschrittenen Industrialisierung der nördlichen Staaten nicht mehr beahupten, und wurden nach ihrer Niederlage wieder integriert.
Edit: Für den zeitweilig bestehenden südlichen Staatenbund ließe sich denke ich durchaus der Name "New Union" recyclen, eine Weile standen sich in Astoria die United States of Astor (Astoria State, Freeland, Nord Assentia sowie evtl. während der Zeit der Teilung aufgenommen Chan Sen und Peninsula) und die New Union of Astor (Savannah, Hybertina und New Alcantara) gegenüber.
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Original von Kimberly Beringer
Naja, so riesig ist ausgerechnet Astoria State ja nun nicht, meines Wissens Rang sechs von acht, nur vor Savannah und Hybertina
Die Rolle des "Hauptschurken" in der Sezessionszeit könnte Savannah übernehmen...
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Original von Kimberly Beringer
Mein Gedanke dazu ist, dass Savannah wie bereits angerissen in den ersten Jahrzehnten nach der Unabhängigkeitserklärung der Kolonien von Albernia, bevor die nördlichen Staaten industrialisiert wurden, auf Grund seiner ertragreichen, exportorientierten Plantagenwirtschaft der wirtschaftlich stärkste Staat gewesen sein dürfte, irgendwann wohl keine Lust mehr hatte, den Zahlmeister der Gemeinschaft zu geben, und insbesondere auch kein Interesse daran hatte, den von Malroy skizzierten eher lockeren Staatenverbund zu einem gefestigten Bundesstaat auszubauen, und sich darum mit Hybertina und New Alcantara im Schlepptau selbstständig gemacht hat.
Mit der Industrialisierung der nördlichen Staaten kehrte sich das Kräfteverhältnis dann allmählich um, und die Neue Union von Astor geriet gegenüber den Vereinigten Staaten von Astor immer mehr ins Hintertreffen, so dass sie schließlich in einem zweiten Bürgerkrieg besiegt und in den inzwischen konstituierten Bundesstaat integriet werden konnten. Das sollte realistischerweise irgendwann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrunderts passiert sein.
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Original von Kimberly Beringer
Hmm, das müsste sich aus den Festelgungen betreffend die Zeitschiene insgesamt ergeben, denke ich:
1799 erklären sich die astorianischen Kolonien von Albernia für unabhängig. Das könnte der Anfang oder Abschluss eines Unabhängigkeitskrieges sein, oder mitten diesen hineinfallen. Eine Zeit lang verträgt man sich ganz gut, dann treten unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele zu Tage: de nördlichen Staaten wollen die Gründung eines gefestgten Bundesstaates vorantreiben. Savannah und an diesem orientiert Hybertina, sowie New Alcantara - sei es bereits als eigenständiger Staat oder Territorium in gemeinsamer Verwaltung oder evtl. unter der treuhänderischen Verwaltung Savannahs, wollen lieber weiterhin ihr eigenes Ding drehen. Sie treten aus dem Staatenverbund aus, gründen die Neue Union, die nördlichen Staaten wollen sie zurückholen und scheitern militärisch. Eine Weile sind nördliche und südliche Staaten getrennt, anders als von Savannah und Verbündeten erwartet entwickelt sich der Norden jedoch wirtschaftlich deutlich besser, überflügelt den Süden bald deutlich, und kann diesen in einem zweiten Bürgerkrieg in die Union holen.
Da der Norden allerdings Zeit braucht, um sich industriell zu entwicklen und den Süden wirtschaftlich abzuhängen, sollten es schon durchaus fünfundzwanzig bis dreißig Jahre sein, denke ich.
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