Dies ist ein Archivforum. Die Registrierung neuer Benutzer ist deaktiviert. Es können weder neue Beiträge geschrieben werden, noch ist es erwünscht, Änderungen vorzunehmen.
Mr. Ford, pardon, aber: Sie sind einfach saudumm, und Ihr Gewäsch tut einem im Kopf weh. So abwegige Thesen habe ich schon lange nicht mehr gehört. Bitte, verschonen Sie Astor!
Dr. Kathryn Annabeth "Katy"LeMar
Promovierte Soziologin Journalistin Redaktionelle Leiterin von Channel 40
Ich verteidige nicht Mr. Wells, ich verteidige das von mir geleitete Programm. Mr. Wells ist mir nicht mal sonderlich sympathisch, wobei ich ihn nicht persönlich näher kenne. Und dass Sie dumm sind, zeigen Sie hier. Das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung.
Dr. Kathryn Annabeth "Katy"LeMar
Promovierte Soziologin Journalistin Redaktionelle Leiterin von Channel 40
Zeigen Sie mal an. Kein Jurist der Welt wird eine Verleumdung in der Feststellung, dass Sie dumm sind, sehen. Und ebensowenig hat ein Gericht es für möglich gehalten, dass Mr. Wells unser Programm beeinflusst oder gar Eigentümer unseres Senders ist.
Dr. Kathryn Annabeth "Katy"LeMar
Promovierte Soziologin Journalistin Redaktionelle Leiterin von Channel 40
Für solche Äußerungen könnte man Sie langsam wegen Verleumdung anzeigen. So oft wie es Ihnen mittlerweile erklärt wurde wissen Sie nämlich, dass es keine Verbindung zwischen Mr. Wells und Channel 40 gibt. Und einem unabhängigen Medium die Steuerung durch einen Politiker in dessen Interesse zu stellen ist auch geeignet, dem Ansehen dieses Mediums zu schaden.
Das glauben Sie doch selber nicht. Fakt ist: Das ist ein Sender der von Wells Sklaven geleitet wird. Und Wells gibt über diesen Sender seine Meinung wieder
Mit dieser Äußerung handeln SIE sich ein Verfahren ein, für das es sogar einen Präzedenzfall gibt, Mr. Ford. Sie täten gut daran, sich langsam mal einen guten Anwalt zu suchen.
Dr. Kathryn Annabeth "Katy"LeMar
Promovierte Soziologin Journalistin Redaktionelle Leiterin von Channel 40
Nun denn: Viel Erfolg. Denn dass ich keine Sklavin bin, hätten Sie wissen MÜSSEN und sie haben es dennoch öffentlich behauptet, um meinem Ansehen und dem Ansehen meiner Sendeanstalt zu schaden. Damit haben Sie tatsächlich alle Tatbestandsmerkmale erfüllt, Sie Genie.
Dr. Kathryn Annabeth "Katy"LeMar
Promovierte Soziologin Journalistin Redaktionelle Leiterin von Channel 40
Das ist wohl ein Fall für das Guinness-Buch der Rekorde: Ein Mitglied der Vargastoid Party gerät bereits ins Visier der Staatsanwaltschaft noch bevor die Partei überhaupt offiziell gegründet ist!
Zu diesen Entgleisungen von Mr. Ford bleibt nur ein Zitat eine bekannten Physikers: "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt."
Ich begrüsse Sie recht herzlich zur Sendung USA News.
Heute haben wir folgende Themen für Sie:
Repräsentantenhauswahlen zum ersten: Fehler und Klage im Vorfeld
Repräsentantenhauswahlen zum zweiten: offenes Rennen mit klarem Favorit
Sam Santala: Senat lehnt nominierten Vice President ab
Fehler und Klage im Vorfeld
Nach Verzögerungen aufgrund eines Rechtsstreites das Wahlrecht einer Bürgerin betreffend beginnen morgen um 18 Uhr die Repräsentantenhauswahlen. Die Wahlen diesen November werden wohl als die mitunter turbulentesten in die Geschichte der Vereinigten Staaten eingehen. Zum einen unterlief dem mittlerweile entlassen Director des Registration Office ein Fehler bei der Terminierung der Wahl, was zur Folge hatte das die Fristen zum Ausschluss von Kandidaturen und zur Eintragung ins Wählerverzeichnis eine Woche zu früh zu Ende gingen. Interessanterweise blieb der Fehler lange Zeit unbemerkt, was nicht gerade ein Ruhmesblatt für die astorische Elite aus Politik und Verwaltung darstellt. Schliesslich klagte die Freeländerin Giselle Charmoisé gegen den Entscheid des Electoral Office ihre Eintragung ins Wählerregister nicht zu akzeptieren - mit Erfolg. Die Klage hatte eine zumindest in der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten einmalige Verzögerung der Wahl zur Folge. Im Zuge des Verfahrens und der fehlerhaften Wahlterminierung wurde Michael Blige von Präsidentin Varga aus dem Amt des Directors des Electoral Office entlassen, diese Entlassung ist auch der Grund warum der Anwalt von Michael Blige, Dr. Sándor Nagy darauf verzichtet das Urteil des Federal District Court of Freeland an den Federal Court of Appeal weiterzuziehen.
Dazu Dr. Nagy: "Das Urteil ist nur schwerlich nachvollziehbar und führt die Eintragung in die Electoral Roll in weiten Teilen ad absurdum. Wäre mein Mandant noch im Amt hätten wir die Klage in jedem Fall weitergezogen. Ich rechne aufgrund dieser Entscheidung bereits bei den Wahlen in zwei Monaten mit Wahlrechtsklagen".
Die heutige Bekanntgabe des neuen Wahltermins und der korrigierten Wahlliste enthielt ebenfalls einen Paukenschlag und offenbarte einen weiteren Fehler des ehemaligen Directors. Eine zunächst für gültige befundene Eintragung wird nun in der korrigierten Wählerliste als ungültig geführt. Eine zunächst befürchtete Nichtzulassung einer der eingereichten Kandidatenlisten fand jedoch nicht statt. Alle drei eingereichten Listen wurden für gültig erklärt.
offenes Rennen mit klarem Favorit
Waren vor zwei Monaten noch alle Häuser rot, so trifft dies derzeit auf keines der Häuser mehr zu. Im Senat halten sich Demokraten und Republikaner mit je zwei Senatoren die Waage, sekundiert von einem Unabhängigen. Im Repräsentantenhaus sitzt mit Eugene Wolf nur noch ein Republikaner nachdem Sam Santala die Partei verlassen hat und nun als Unabhängiger bis nächsten Monat sein Mandat wahrnimmt. Mit David Clark und Jake Smith stellen die Demokraten derzeit zwei Abgeornete, den fünften Sitz hält der den Republikanern nahe stehende Unabhängige Carter Gilman. Das Weisse Haus wird indessen seit 10. November von der ins Präsidentenamt nachgerückten sozialkonservativen Tünde Mária Varga gehalten. Dazu unser Politexperte James Taylor:
James Taylor: Bei den Wahlen treten wie bereits erwähnt drei Listen an. Die Demokraten als mittlerweile personell klar stärkste der drei Parteien treten mit vier Kandidaten an. Die Republikaner schicken deren zwei ins Rennen und die Sozialkonservative Union geht mit einem Dreier-Ticket in die Ausmarchung. Den Wählern steht eine spannende Wahl bevor. Feststehen dürfte aber, dass die zuletzt schwächelnden Demokraten die Novemberwahlen klar für sich werden entscheiden können. Umfragen zufolge können die Demokraten mit drei Sitzen rechnen. Offen scheint jedoch welcher der Kandidaten den Einzug schafft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dem dienstältesten Repräsentanten David Clark der Einzug ins House erneut gelingen. Ebenfalls Hoffnungen auf den Einzug darf sich Jake Smith machen, der sich durch den von ihm im Kongress vertretenen United States Development Cooperation and Humanitarian Aid Act einen Namen gemacht hat. Spannend wird der parteiinterne Wettkampf zwischen dem bisher wenig öffentlich in Erscheinung getretenen Freelander Adam Denton und der libertären Enkelin des freeländischen Politurgesteins Georges Laval, Béatrice Laval. Laval ist zweifellos bekannter und lässt sich im Gegensatz zu Denton politisch einordnen, zu bezweifeln bleibt jedoch das sie mit ihren Positionen bei den Demokratischen Stammwählern wird punkten können.
Die Republikaner treten mit dem derzeitigen Speaker des Repräsentantenhauses Eugene Wolf und der bislang auf der Politbühne im Gegensatz zu ihrer Schwester, der Justizministerin, völlig unbekannten Giselle Charmoisé an. Als einzige der drei Parteien verzichteten die Republikaner noch dazu vollständig auf einen Wahlkampf, was es den Wählern nicht einfacher machen wird Charmoisé einzuschätzen. Profitieren könnte die Nachwuchspolitikerin jedoch vom etwas angekratzten Image ihres Parteikollegen der zuletzt durch eine recht passive Amtsführung auffiel. Stimmen bringen könnte Wolf hingegen seine Positionierung für die Todesstrafe, damit dürfte er bei Stammwählern punkten können.
Die erst am 9. November auf Initiative des ehemaligen Präsidenten Márkusz Varga gegründete Social Conservative Union schickt ein Dreier-Ticket ins Rennen. Zu oberst auf dem Ticket steht das auch als Schauspielerin und Sängerin bekannte laurentinische Model Catherine Dewinter. Dewinter fiel bereits vor ihrem Parteibeitritt durch teils bissige Kommentare zum politischen Geschehen auf, gilt dennoch aber eher als Zierde für die Liste und soll mutmasslich vor allem jüngere Wähler ansprechen. Der zweite auf der Liste ist Kevin Baumgartner, der Bruder des am 9. November zurückgetretenen 43. US Präsidenten und früheren Chairman der Republikaner Eric Baumgartner. Der derzeitige Director der Federal Reserve Bank hielt sich bisher eher im Hintergrund, sagte in seiner Wahlkampfrede aber klar wofür er steht, nämlich für eine aktive Finanzpolitik. Dritter im Bunde ist der landesweit bekannte frühere Republikaner Timothy Ford. Ford sorgte in der Vergangenheit bereits mehrfach für negative Schlagzeilen und ist derzeit auch in zwei Prozesse involviert. Dennoch wird Ford aus seinem Umfeld als guter Organisator gepriesen, was der Grund für seine Wahl zum Administrator der SCU sein dürfte. Zudem hat Ford mit seinen Plänen zum Abbau der Bürokratie mit Sicherheit bei der Bevölkerung gepunktet.
Wie ich sagte ist eine Prognose was die personelle Zusammensetzung angeht schwierig, ich würde aber auf die folgende Zusammensetzung tippen:
David Clark
Jake Smith
Béatrice Laval Eugene Wolf Kevin Baumgartner
Catherine Stauber: Vielen Dank für deine Einschätzung, James.
Senat lehnt nominierten Vice President ab
Congressman Sam Santala wird nicht Vizepräsident der Vereinigten Staaten werden. Der Senat lehnte seine Nominierung heute mit 2:0 Stimmen ab. Beobachter der Politszene in Astoria City sehen nun die akute Gefahr einer politischen Blockade aufgrund des scheinbaren Zerwürfnisses zwischen dem Weissen Haus und dem Kongress. Gegenüber unserem Sender nahm Präsidentin Varga keine Stellung, verwies jedoch auf eine baldige Pressekonferenz. Tünde Mária Varga ist jedoch nicht die erste Präsidentin die mit der Nomination eines Stellvertreters Schiffbruch erlitt, zuletzt geschah dies etwa Präsident Marani mit der Nomination des streitbaren Quinn Michael Wells, weshalb man den Entscheid des Senats auch nicht überbewerten sollte.
Ladies and Gentlemen, Sie sahen die USA News auf Varga TV. Auf Wiedersehen.