Wie manchem vielleicht - zu seiner Freude oder seinem Entsetzen, je nachdem

- aufgefallen ist, war in den letzten Tagen schon nicht viel von mir zu sehen.
Das hat folgenden Grund: ein dauerkränkelnder Kollege ist mal wieder für längere Zeit (bis Ende des Monats mindestens) krankgeschrieben, und wie ich zu meiner übergroßen Freude bemerkte - und Ende letzten Jahres bei Ausgabe des neuen GVP zunächst sogar noch überlesen, weil überhaupt nicht erwartet hatte - bin ich für dieses Jahr zu seiner Vertretung eingeteilt.
Das bedeutet zwar gefühlte 100% Mehrarbeit, freut mich aber trotzdem deshalb, weil ich auf seinen Posten spitz bin!
Angesichts eines gefühlten Krankenstandes von ca. 200 Tagen letztes Jahr, und ähnlicher Zahlen in den Jahren zuvor, verdichten sich nunmehr die Gerüchte, dass der geschätzte Kollege
bald endlich sterben wird in näherer Zukunft den verdienten Vorruhestand wird genießen dürfen. Und dass ich im Falle mehrerer Interessenten für seine Stelle die Favoritin des Präsidiums wäre, weshalb man seinen langjährigen Stellvertreter auch schon zu meinen Gunsten entthront hat. Also muss ich schön brav und fleißig sein, denn ich darf davon ausgehen, dass man mich beobachtet.
Ich bemühe mich, alles anfallende in Astor jeweils schnellstmöglich abzuarbeiten, aber wenn ich mal einen Tag oder einige Tage etwas ruhiger bin oder auf irgendwas nicht sofort reagiere - keine Panik.